Das Unternehmen

MHA ZENTGRAF GmbH & Co. KG, mit Hauptsitz in Merzig, ist Partner für alle individuellen fluiddynamischen Anforderungen. Je nach Anforderung halten alle unsere Kugelhähne und Ventile höchsten Druck- und Temperaturbelastungen stand und funktionieren auch unter härtesten Bedingungen. Sie können ausgelegt werden für Durchflussmedien wie mineralische und synthetische Hydraulikflüssigkeiten, Wasser, Gase und brennbare Flüssigkeiten, Feststoffe, überkritisches CO2, hochviskose Fluide und viele mehr.

Projektablauf

Durch eine Untersuchung der aktuellen Abläufe im betreffenden Unternehmensausschnitt sollen Schwachstellen und Verschwendung identifiziert werden. Diese Schwachstellen beziehen sich sowohl auf Fehlerquellen als auch auf Intransparenz und schwankende Durchlaufzeiten. Zur Eliminierung der Fehlerquellen und der Intransparenz an der Schnittstelle wird ein Maßnahmenkatalog entwickelt, der einerseits schnell umsetzbare Quick-Wins beinhaltet und andererseits Leuchtturmprojekte aufzeigt, die wegweisend und zukunftsträchtig für das Unternehmen sind. Zu berücksichtigen sind hierbei immer die technologischen und kapazitiven Voraussetzungen der beteiligten Akteure. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen konnten somit eine Bewertung der Maßnahmen und folglich ein Umsetzungsstufenplan entwickelt werden.

Projektdauer: 3 Monate

Projektstatus

Planungsphase 100%
Durchführungsphase 100%
Abschlussphase 100%

Problemstellung

Schnittstellenprozesse sind oftmals fehleranfällig und intransparent. Verstärkt wird diese Situation durch externe Schnittstellen zu Kund:innen und Lieferant:innen. Im konkreten Fall wurde eine Schnittstelle zu einem externen Dienstleister exemplarisch auf Potentiale der Digitalisierung untersucht. Hauptaspekte der Betrachtung waren hierbei die Gestaltung der Prozesse in transparenter Art und Weise sowie der Reduktion des Papieraufkommens und der Fehlerquellen an der entsprechenden Schnittstelle. Für Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) stellt sich die Digitalisierung aufgrund knapper Kapazitäten und Ressourcen als herausfordernd und schwierig umsetzbar dar. Aufgrund dieser Restriktionen und der notwendigen Investitionen betrachten viele KMU Digitalisierung als kritisch. Im Rahmen des Projektes sollte demzufolge ebenfalls gezeigt werden, wie bereits durch kleine, kurzfristig und einfach zu implementierende Digitalisierungsmaßnahmen Geschäftsprozesse effizienter gestaltet werden können.

Eingesetzte Technologien

Im Umsetzungsprojekte wurde die Notwendigkeit von transparenten und stabilen Prozessen zur Erzeugung qualitativ hochwertiger Produkte zum entsprechenden Kund:innentermin herausgestellt. Digitalisierung kann dabei helfen, Informationen effizienter und schneller zu verteilen, Fehlerquellen zu minimieren und Prozesse effizienter zu gestalten.

Durch die Umsetzung kurzfristiger und kostenarmer Maßnahmen konnte gezeigt werden, dass Digitalisierung auch in kleinem Maße einen Fortschritt für das Unternehmen erzeugen kann. Im konkreten Fall konnten fehlerhafte Zuordnungen von Waren und Dokumenten, fehlerhaftes Abschreiben und lange Suchzeiten durch die effiziente Nutzung des ERP-Systems eliminiert werden. Durch die digitale Übermittlung der Geschäftsdokumente werden darüber hinaus Papier eingespart, Informationen gezielter und zügiger verteilt, Abläufe effizienter ausgeführt und Kapazitäten entlastet.

Durch die Ausnutzung vorhandener Daten können Ursachen für schwankende Durchlaufzeiten analysiert werden, die folglich eine noch präzisere Planung zu lassen und Durchlaufzeiten weiter reduzieren. Mithilfe von PowerBI ist eine Möglichkeit entstanden, die Prozesse zu überwachen, auf Veränderungen zu reagieren und zukünftig einfache Analysen durchzuführen.

Über die kurzfristig umgesetzten Maßnahmen hinaus wurden die Chancen und Risiken einer Plattform-Lösung für die Schnittstellen zu Kund:innen und Lieferant:innen besprochen. Gesehen an den etablierten Prozessen und den technischen und organisatorischen Voraussetzungen bei MHA ZENTGRAF ist die Implementierung einer Kund:innen- und Lieferant:innen-Plattform durchweg positiv zu bewerten. Zu untersuchen ist jedoch, wie die beteiligten Partner:innen aufgrund doppelter Systemführungen und neuer Prozesse auf eine solche Änderung reagieren.

Final ist zu erwähnen, dass MHA ZENTGRAF basierend auf dem aktuellen Stand und den geplanten Projekten zukunftsträchtig aufgestellt ist und im Rahmen der Digitalisierung eine positive Strahlkraft im Saarland annehmen kann.

  • Vollständiges Nutzen der vorhandenen Enterprise-Resource-Planning-Systems (ERP-Systems)

    Bei der Prozessanalyse fiel schnell auf, dass ein erheblicher Teil der Informationen mittels handgeschriebener Laufkarten weitergegeben werden, obwohl die notwendigen Informationen auch im bereits vorhandenen ERP System hinterlegt waren. Durch die automatisierte Erstellung zusätzlicher Belege bei der Auftragserstellung werden bisher fehlerbehaftete, handgeschriebene Laufkarten durch automatisch generierte Karten mit allen benötigten Zusatzinformationen ersetzt. Für mehr Informationen zu ERP-Systemen bitte hier klicken.

  • Datenaggregation

    Bei diesem Umsetzungsprojekt hat die Firma MHA ZENTGRAF selbst einen automatischen Datenexport programmiert, der die Daten aus der Datenbank übernimmt. Für diesen Vorgang hätte man aber auch alternativ Robotic Process Automation nutzen und einen Software Roboter einsetzen können.
    Klicken Sie hier für weitere Informationen über Softwareroboter.

    Datenaggregation

  • Datenvisualisierung mittels BI-Software

    Dank einem individuell erstellten Dashboard erstellt die BI-Software aus den zuvor aggregierten Daten übersichtlichen Graphiken und markiert beispielsweise Auffälligkeiten. Diese Graphiken können über verschiedene Zeiträume angezeigt werden, solange die Daten vorhanden sind. Wo eine tabellarische Lösung an ihre Grenzen stößt, kann eine BI-Software das volle Potenzial zeigen. Dank dem tagesaktuellen Dashboard hat MHA ZENTGRAF die Performance an der Schnittstelle jederzeit im Blick und kann frühzeitig auf Probleme reagieren. Für mehr Informationen zu BI-Software bitte hier klicken.

Erfolgsfaktoren

Faktor Mensch immer im Fokus

Der Einbezug von Mitarbeiter:innen in die Planung und Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen erhöht die Akzeptanz und die Bereitschaft der Mitarbeiter:innen.

Zusammenarbeit forcieren

Externe Schnittstellen sind oftmals ineffizient. Durch eine verstärkte Kooperation können Fehler und Wünsche identifiziert werden, die oftmals einfach umzusetzen sind.

Vorhandene Daten nutzen

Die Analyse vorhandener Daten generiert für Unternehmen einen Mehrwert, da Fehler analysiert und Veränderungen der Leistung rapide erkannt werden können.

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Hier finden Sie Ihren Ansprechpartner:

Tobias Greff

Mittelstand-Digital Zentrum Saarbrücken

Telefon: +49 (681) 85787-350
E-Mail: t.greff@digitalzentrum-saarbruecken.de
Webseite: www.digitalzentrum-saarbruecken.de

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