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Sehr variable, unstrukturierte Aufgaben
Nur wo Tätigkeiten stark wechseln und sich nicht wirtschaftlich mit einem stationären Roboter abbilden lassen.
Die humanoide Robotik umfasst Roboter, deren Bauform dem Menschen nachempfunden ist. Sie kombinieren Sensorik, KI und feinmotorische Aktorik, um in menschlichen Umgebungen zu agieren. Wichtig zur Einordnung: Humanoide Robotik befindet sich derzeit noch überwiegend im Forschungs- und Demonstratorstadium. Die medial stark beachteten Vorführungen einzelner Hersteller sind meist unter kontrollierten Laborbedingungen entstanden und nicht repräsentativ für den realen Dauerbetrieb. Für nahezu alle heute in KMU anfallenden Automatisierungsaufgaben sind etablierte Systeme, insbesondere klassische 6-Achs-Industrieroboter, zuverlässiger, günstiger und wirtschaftlicher.
Humanoide Roboter verwenden eine Kombination aus fortschrittlicher Sensorik, KI-basierten Steuerungssystemen und hochpräziser Aktorik, um sich in dynamischen Umgebungen zu bewegen und mit Objekten zu interagieren. Der theoretische Vorteil liegt in der Nutzung von für Menschen gestalteten Umgebungen ohne Infrastrukturumbau.
In der Praxis überwiegen jedoch die Nachteile: Gegenüber einem klassischen 6-Achs-Roboter bieten humanoide Roboter nach heutigem Stand eine geringere Zuverlässigkeit, geringere Wiederholgenauigkeit, geringere Traglast, höhere Kosten und ungeklärte Sicherheitsfragen. In strukturierten Produktionsumgebungen, die in Unternehmen den Regelfall darstellen, bringt die menschenähnliche Bauform keinen Vorteil, sondern mehr bewegliche Teile und höhere Komplexität.